Von “be male” zu “frame it”
Meine fotografische Reise
Am Anfang stand eine große Inspiration - die Fotografien von Lee Jeffries.
Seine Portraits haben mich von Beginn an gefesselt: roh, intensiv, kompromisslos ehrlich. Gesichter, die Geschichten erzählen. Falten, Blicke, Emotionen – nichts wird geschönt, nichts versteckt. Seine Arbeiten zeigen Menschen nicht, wie sie gesehen werden wollen, sondern wie sie sind. Genau das hat mich beeindruckt.
Nun wollte ich ausprobieren, wie weit ich mit meiner eigenen Bildsprache gehen kann.
Die Suche nach Intensität – und der Beginn eines eigenen Looks
Anfangs war es der Versuch, ähnliche Portraits nachzustellen. Doch relativ schnell wurde klar: Kopieren funktioniert nicht. Stattdessen begann sich etwas Eigenes zu entwickeln.
Die Härte der Portraits, das bewusste Spiel mit Kontrasten, Schatten und Strukturen – und vor allem das Ringlicht, das sich als markantes Element in den Augen widerspiegelt.
Dieser Lichtkreis wurde zu einem Merkmal, zu einem Wiedererkennungszeichen.
Die Bilder wurden direkter.
Unbequemer.
Ehrlicher.
Wiedererkennung – das größte Kompliment
Einer der schönsten Momente in meiner fotografischen Reise war ein Satz:
„Ich habe das Foto erkannt – ich wusste, dass es von dir ist, obwohl dein Name nicht dabei stand.“
Ich wurde also auf ein Bild angesprochen und merkte dabei, dass ich eine eigene Handschrift entwickelte - mein eigener Stil.
Von be male zu frame-it
Mit bemale.at begann alles.
Dort lag der Fokus auf ausdrucksstarken Männerportraits – rau, ehrlich, reduziert. Diese Serie war der Startpunkt, das Experimentierfeld, der Ort, an dem mein Stil wachsen durfte.
Doch Fotografie ist vielseitig und mein Blick wurde weiter. So entstand frame-it – wo nun alle meine Fotoprojekte zusammenfinden.